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Swiss National Finsterhennen • 2002

Autor: Res Bauer • 2002
Fotos: Res Bauer
 • Jürg Schwengeler

Endlich hatte das lange Warten ein Ende. Dieses Jahr hatte ich das ganze Wochenende reservieren können. So zuckelte ich schon am Samstagmorgen, mit dem Wohnwagen am Haken, nach Finsterhennen. Im Uebernachtungswäldchen, waren schon etliche, die sich die Anreise schon am Freitag gönnten. An einem geeigneten Plätzchen, schob ich mein beheizbares Schlafzimmer, in den Wald. Flugs die AHK abgeschraubt. Einchecken bei Gilbert und Alex. Dann ab in die Grube.

Überraschenderweise hat sich das Gelände sehr verändert, verglichen zum letzten Jahr. Ein abwechslungsreicher Männersandkasten war zu erkunden. Nach einer ausgiebigen Erkundungstour, meldete sich der Hunger und so wurde Verpflegung und Schatten gesucht. Mit zufriedenem Magen fährt es sich besser.

Mit Martin Gasser fuhr ich das Trial, als Beifahrer und Fotograf. Anschliessend testete ich das ETC im 4.2 LSE, meines Bruders. Fazit: wenn es funktioniert, geht es erstaunlich weit damit. Nur komischerweise wollte es nicht immer ... Auch verschränkt die Luftfederung viel besser. Nur der lange Radstand machte sich negativ bemerkbar, am Bauch kratzte es häufiger als an meinem Disco.

Bis am Abend war die letzte Ecke erkundet, im Gelände. Nach dem Nachtessen, starteten einige zum Nacht-Geländefahren, andere testeten allerlei Kurven - und Windenöl, bei Benzingesprächen.

Am Sonntagmorgen bestanden die meisten jedoch die Gesichtskontrolle ... Das Zmorgebuffet fand grossen Anklang und mit Elan ging es wieder in die Grube. Feststellbar war, dass am Sonntag der Mut oder die Risikobereitschaft zunahm.

Etliche Differentiale gingen zu Bruch, Kotschutzlappen blieben liegen, Auspuffe wickelten sich um die Hinterachse, Stosstangenecken mussten leiden, etliches Blech wurde kaltverformt, ein 90er fiel sogar auf die Haube eines 110er's ... Aaaaber es hat mächtig Spass gemacht. Wir werden nächstes Jahr sicher wiederkommen. Einzige Änderung, ich werde erst abends um 10 Uhr nach Hause fahren. Denn ich hatte genau 4 Stunden von Finsterhennen nach Dietikon!!! Der liebe Stau auf der A1.

An dieser Stelle möchte ich Gilbert Knuchel und seinem Helferteam herzlich danken. Dass er bei Petrus, schönstes Wetter an beiden Tagen ausgehandelt hat, verdient ein extra Lob...