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25 Jahre Deutscher Rover Club • Kallinchen 2000

Autorin: Manu Affanni • 2000

Um 10.00 Uhr am Donnerstag den 28.09.00 machten wir bei der Tankstelle in Sihlbrugg mit Willi Stirnimann ab. Da alle pünktlich waren, konnten wir mit unserer Fahrt starten. Der Weg führte über Zürich-Schaffhausen-Ulm..., weiter Richtung Kallinchen, wo das Treffen auf dem Gelände des Fahr-Sicherheitszentrum stattfand. Dank dem Computerauszug von Fischer Marcel kamen wir gut vorwärts und ich wurde entlastet beim Kartenlesen, das sowieso für mich ein Stress ist. Es gab jedoch neue Strassen und Kreisel, die noch nicht auf dem Auszug waren, doch wir fanden die Wege trotzdem. Nochmals ein Dankeschön an Marcel!

Mit Pausen fuhren wir ca. bis 19,00 Uhr und dann knurrte uns den Magen. Wir hielten bei einem Restaurant und füllten unsere drei Mägen mit einem guten Stück Fleisch. Nach dem Essen kam die Frage, ob wir irgendwo schlafen wollten, oder durchfahren. Da die beiden Herren hellwach waren, entschlossen wir uns den restlichen Weg in Angriff zu nehmen. Ich probierte ein bisschen zu schlafen, doch das wurde mir zunichte gemacht, als wir auf den Autobahnen der Ex-DDR fuhren. Diese hatten bis zu 10 cm hohe Absätze und so war ich auch wieder wach auf dem Beifahrersitz.

Ca. um halb vier Uhr morgens kamen wir in Kallinchen an. Das Tor zum Gelände war geschlossen, so spannten wir eine "Plache" auf der Wiese davor. Wir assen noch etwas Kleines und tranken ein Bierchen und dann legten wir uns totmüde zu Boden und ins Auto, schliesslich waren wir mit Unterbrüchen volle 15 Stunden unterwegs. Während der kurzen Nacht fuhren noch 2 Ländis zu.

Nach 4 Stunden Schlafenszeit war es auch schon wieder hell und wir standen auf. Das Tor war offen und wir fuhren hindurch, zur Anmeldung. Siehe da, die entferntesten Ländis waren die ersten. Willi bekam die Nr. 1 und unser Indianer 3 die Nr. 2. Der Sand auf dem Gelände erinnerte mich an Südfrankreich, so auch das tolle Wetter. Wir schlugen in der hintersten Ecke unser Zelt auf mit kräftiger Hilfe von Willi, dies aber in der Nähe von einem WC, da wir ein Auslaufmodell dabei hatten. Auch Dank an Willi für die Hilfe. Ca. nach 1-2 Stunden bekamen wir endlich Nachbarn. Es waren John & Diana aus Devon in England. Er war als vierte auf dem Platz angekommen. Auch sie stellten auf und wir knüpften schon die ersten Kontakte. Gegen Freitag Abend kam noch ein Serie 1 aus Bern angerollt. Es war Amstutz Urs. Per Zug fuhr er bis Hannover und dann legte er noch 300 Km mit dem Ländi zurück. Es gab bald Nachtessen und so ging der erste Tag zu Ende.

Die Land Rover fuhren zu und zu. Zuletzt waren es ca. um die 330 Stück. Darunter war ein Minerva und Light Wights sowie Range Rover und einmal sichtete ich noch ein Freelander. Den nächsten Tag nutzten wir zum Einkaufen und es gab auch geführte Off-Road-Touren. An zwei Tagen gab es auch ein Trial und einmal ein Nacht-Trial, das ohne jegliches Licht gefahren werden durfte. Der Weg war mit Stecken ausgesteckt, die leuchteten, damit man keinen Baum befuhr. Es war toll, da ich ein solches Trial noch nie mit fuhr. Amstutz Urs verliess uns wieder Am Sonntag Nachmittag, dies jedoch schweren Herzens. Wir bekamen zu Bemerken, dass er auch noch gerne geblieben wäre, doch in Hannover wartete der Zug nicht auf Ihn und er hatte doch noch einen rechten Riemen zu Fahren. So verabschiedeten wir uns voneinander.

Am Montag Abend war die Rangverkündigung vom Trial. Stoni holte in seiner Kategorie den zweiten Platz. Das hinter dem Light Wight und vor John aus England. Bald machten wir uns wieder auf den Weg zu unseren Zelten. John machte ein Feuer und so sprachen wir noch ein bisschen mit den Leuten rundherum und bald legten sich die ersten zu Bett. Bald waren nur noch Willi und das "Huhn im Korb" auf und so entschlossen wir uns nochmals das Festzelt zu besuchen. Getränke waren ausgegangen, doch es waren etwa noch 6 Personen dort, die aus einem Büchlein Lieder sangen, denen wir uns anschlossen. Das ging weiter so bis früh in den morgen. Übrigens es waren die Organisatoren die da noch auf waren und es unter sich noch lustig hatten. Der nächste morgen bescherte mir persönlich ein bisschen Kopfweh, leider hatte ich keine Ahnung wieso, und auch so ging es ans zusammenräumen, da das Treffen zu Ende war. Wir verabschiedeten uns von John und D.D. und von den Restlichen und zügelten auf den Campingplatz von Kallinchen, da wir am Mittwoch noch nach Berlin gehen wollten.

Die Camping-Wartin überreichte Willi noch einen Zeitungsartikel vom Treffen, da Willis Land Rover abgebildet war und Sie sein Auto erkannte.

Das Jubiläums-Meeting war super und das Wetter war auch gut und wir hatten noch 2 Wochen Ferien vor uns, das uns aufstellte, was wir von dem nachfolgendem Wetter nicht sagen konnt, denn wir hatten durch Deutschland, Tschechien, Österreich und Norditalien einen Dauerregen, leider...