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15 Years LRoS • Bericht vom Vorstand

Jubi-Treffen vom 19. bis 21. Juli 2002

Autoren: Jürg Schwengeler • Joachim von Cranach

193 angemeldete Fahrzeuge (die unangemeldeten Tagesgäste wurden von uns nicht erfasst) mit 304 Erwachsenen und 74 Kindern versammelten sich von jenem Freitag bis Sonntag im 'Grien' bei Niederried, um das Clubjubiläum würdig zu begehen.

141 dieser Fahrzeuge (davon 44 Noch-nicht-Mitglieder) kamen aus der Schweiz, elf aus Deutschland (vier davon im LRoS), je acht aus Frankreich und aus Italien, je drei aus Belgien und aus Grossbritannien, zwei aus Österreich, sowie je eines aus Luxemburg und Norwegen!

Das älteste Fahrzeug war ein SI mit Jahrgang 1949. Das jüngste Fahrzeug, ein Defender 110 Td5, war gerade mal zwei Tage alt, der angemeldete Vorgänger wurde zwei Wochen vorher zu Schrott gefahren.

Bei mehrheitlich schönem bis sehr schönem Wetter (bis auf einen kurzen Regenguss am Sonntagmorgen) wurde es niemandem langweilig. Die lieben Kinder beschäftigten sich mit ausgefallenen 'Velos', die auch rege von Erwachsenen benutzt wurden. Die Grossen führten vielsprachig Benzingespräche, die gesamte Palette aus dem Hause Land Rover, Jg. 2002 musste angeschaut werden, eine Kollektion edler Range Rover ebenfalls. Besonderes Interesse fanden die extra herbeigeschafften Exoten, ein SIIA mit Holzvergaser, ein SI mit Güllefass, die Pumpe von der Kraftabnahme angetrieben, ein 88er mit eingebauter Ackerwinde oder der exquisite Feuerwehrfrontlenker aus Kandern. Der Holzvergaser und das Feuerwehrauto wurden am Sonntag in Betrieb genommen, die Menge staunte!

Die 'Bordeaux-Shirts' vom OK waren ununterbrochen im Einsatz. Trotz einjähriger Vorbereitung wurde ihre Improvisationsfähigkeit auf die Probe gestellt, die gesamte Infrastruktur, vom Zuckerbeutelchen über die Friteuse bis zum Klohäuschen, musste ja alles hergeschafft und in Betrieb genommen werden. Schon recht bald wurde der Platz sehr knapp, weil sich die Teilnehmer am Anfang etwas stark ausgebreitet hatten. Aber irgendein Plätzchen fand sich für jeden, besonders als am Samstag Nachmittag noch ein Stück Feld zugemietet werden konnte.

Die Küchenmannschaft verpflegte von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag praktisch ununterbrochen. Auch die Bar war jeweils bis zum Sonnenaufgang geöffnet und rege besucht.

Das Road Book vom Samstag war mit 52 Reservationen überbucht und die Teilnehmer begeistert. Das Off Road (Samstag und Sonntag) erzeugte ebenfalls ein sehr gutes Echo, besonders die Möglichkeit bzw. der Zwang zum 'kärchern' wurde geschätzt.

Der dreisprachige Newsletter, den die Teilnehmer am frühen Morgen unter den Scheibenwischern fanden, rundete die gelungene Organisation bestens ab und wurde sehr beklatscht.

Beim viergängigen Galadiner am Samstagabend wurden fast 400 Menüs serviert. Die Preisverleihung war etwas spontan organisiert, hier gibt's noch Verbesserungspotential für das 20ste. Die Verstärkeranlage der Band genügte nicht ganz zur Sprachverstärkung, die Ansagen und Reden waren in den hintersten Reihen und vor dem Zelt schlecht zu verstehen.

Die Summe der Teilnahmegebühren erreichte fast 17'000 CHF, trotzdem wurde das von der GV gutgeheissene Defizit fast vollumfänglich ausgenützt.

In vielen E-mails und Briefen aus dem In- und Ausland, sowie in verschiedenen Zeitungsartikeln wurde uns für dieses sehr gut gelungene Treffen gratuliert.

Unser besonderer Dank gilt all den Helfern, die sich spontan und uneigennützig für das Projekt eingesetzt hatten - es hat Spass gemacht!